„Bei den Jekkes ist es schwieriger“

Am 16. März 2017 haben wir in der Moabiter Reformationskirche den Film „Bei den Jekkes ist es schwieriger“ gezeigt. Eine Woche später lief er nochmal in der Landeszentrale für politische Bildung am Bahnhof Zoo. Dieser Film des Israeli Yuval Gidron begleitet ihn und seine Familie auf der Suche nach ihren Wurzeln in Deutschland. Seine Urgroßeltern konnten rechtzeitig emigrieren, doch der größte Teil der Familie starb im Holocaust.

„Bei den Jekkes ist es schwieriger“ ist ein beeindruckender und bewegender Film, bei dem man der Familie Lewin/Gottfeld sehr nahe kommt. Die Spurensuche in Hessen und Berlin ist für die Familie Gidron, einst Gottfeld und Lewin, ein großer Schritt zum Verständnis der eigenen Geschichte.

Yuval Gidrons Gedanken begleiten den Film im Hintergrund. Sie nehmen einen mit in die Entwicklung der Familie während dieses Besuchs.
„Für mich war hier der Beginn der Reise. Die Namen und Daten auf den Gräbern sagten mir noch nichts. Aber ich konnte mich dem Gefühl der Zugehörigkeit zu diesem Ort, das mein Vater verspürte, nicht verschließen.“

Professor Benjamin Gidron, der Vater des Filmemachers, der die Geschichte seiner Familie erforscht hat und seine Frau Ariela nahmen an beiden Veranstaltungen mit anschließender Diskussion teil. Am 16. März war auch Yuval Gidron anwesend.