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18. September 2011

Heute möchte ich einen ersten Überblick geben über den Stand der Kampagne. Zuvor noch eine Erklärung, weil es da Nachfragen gab:
Die Kampagne beginnt „offiziell“ am 18. Oktober, dem 70. Jahrestag der ersten Juden-Deportationen aus Berlin (erst vom Bhf. Grunewald, später auch von Moabit aus). Geplant ist sie bis Ende des Jahres, also rund zehn Wochen.
Je nach Interesse und Beteiligung kann sie danach mit dem Ziel weitergeführt werden, dass endlich ein würdiges Mahnmal am einstigen Deportationsbahnhof an der Quitzowstraße errichtet wird.

Zum Stand der Kampagne:
Derzeit geplant sind 12-15 Plakatmotive, jeweils mit der Vorstellung eines oder mehrerer Opfer. Die Agentur für Kommunikationsdesign büro-d aus der Kirchstraße hat sich bereit erklärt, kostenlos die Gestaltung der Plakate zu übernehmen.
Derzeit suchen wir eine Firma, die den Druck/Druckkopie der Plakate sponsort. Mehrere Firmen sind angefragt, bisher leider ohne Antwort.

Mit der Firma MIB, Eigentümerin des ehemaligen Hertie-Kaufhauses in der Turmstraße, sind wird im Gespräch, um die Nutzung eines der Schaufenster. Ein mündliche Zusage haben wir bereits erhalten.

Eine Anfrage geht auch an das Bezirksamt, wegen Nutzung des Schaukastens vor dem Rathaus Tiergarten.

Auch die Nutzung der Fassade an der alten Brauerei Stromstraße ist geplant, dort soll evtl. eine Installation angebracht werden.

Eventuell gibt es im Oktober ein Treffen von Leuten, die sich persönlich beteiligen möchten. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden!
Vor allem für das Verteilen und Aufhängen der Plakate werden noch Unterstützer gesucht. Auch wer mehr machen möchte (z.B. Recherche) und eigene Ideen einbringen kann, ist gerne gesehen!

Derzeit sind wir auf der Suche nach Sponsoren, die uns finanziell unter die Arme greifen. Für eine Unterstützung ist ab sofort auch ein Spenden-Button auf der Website eingerichtet, darüber kann man via PayPal online spenden.